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HANDEL

Trend: kleine Supermärkte

Die Entwicklung zu kleineren Supermärkten, Convenience Märkten und To-Go-Läden hält nach wie vor an. Mehr und mehr Einzelhändler eröffnen kleine Filialen vor allem in innerstädtischen Lagen, berichtet „LP International“. In vielen Ländern ist zu beobachten, dass immer mehr kleinformatige Märkte eröffnet werden.

Laut dem Grocery Tracker Report 2018 von den Consultants von Jones Lang LaSalle (JLL) zum Beispiel erhöhte sich die Zahl der neu eröffneten Supermärkte in den USA in 2018 um 30 Prozent. Dieses Wachstum wurde größtenteils von kleinformatigen Konzepten sowie regionalen Ketten vorangetrieben. Target beispielsweise investiert in den USA gerade kräftig in diese Formate. Die Kette betreibt mittlerweile fast 100 kleinformatige Geschäfte im ganzen Land – im College-Campus bis hin zu städtischen Vierteln. Und natürlich wird immer wieder gespannt auf Amazon und die Ausweitung des Netzwerks der Amazon-Go-Filialen geblickt. So berichtete Food Dive neulich, dass für die kommenden Jahre 3.000 Standorte angestrebt werden und Go-Filialen in einigen großen Flughäfen in den USA entstehen sollen. Auch Kroger probiert neue, kleinere Formate aus. Der Händler hat im Rahmen eines Pilotprojekts, das seit Oktober letzten Jahres läuft, Express Märkte in den Drogeriefilialen von Walgreens eröffnet. Neulich wurde mitgeteilt, dass dieses Projekt auf 35 weitere Wallgreens-Standorte ausgeweitet wird. Es ist davon auszugehen, dass diese Entwicklung in den kommenden Jahren anhält. In Deutschland hat sie bereits eingesetzt, auch wenn Convenience hier im Vergleich zu anderen internationalen Märkten noch viel Entwicklungspotenzial aufweist. Dabei kommt es darauf an, Konzepte zu finden, welche Kundennähe, Einkaufserlebnis und Dienstleistung, sowie Online und Offline-Handel mit einander verknüpfen.

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