(© SPAR/Brunnbauer)

HANDEL

Spar: Die Marillen-Ernte boomt

9.000 Marillenbäume stehen der Spar seit 2015 in Siegendorf, im Burgenland, zur Verfügung. Heuer werden erstmals 150 Tonnen burgenländische Marillen geerntet. Für die nächsten Jahre erwartet man sich noch größere Erträge, bestätigt Spar-Vorstandsvorsitzender Dr. Gerhard Drexel. Durch die heimische Ernte reduziert Spar auch die Marillen-Importe aus Spanien, Italien und Südosteuropa. „Dadurch werden die Transportwege um ein Vielfaches verringert.“

Und auch die berühmten Wachauer Marillen haben eine gute Ernte erfahren. In der Wachau wachsen auf 350 Hektar geschätzte 100.000 Marillenbäume. „Wir erwarten zwischen drei und 3,5 Millionen Kilogramm“, teilt Franz Reisinger, Obmann des rund 230 Mitgliedsbetriebe umfassenden Vereins „Wachauer Marille“. Zwei Drittel der Marillenmenge kaufen die Kunden direkt bei den Obstbauern zwischen Melk und Krems ein, ein Drittel der Früchte wird zu Destillaten und Likören, Marmeladen und Marillennektar verarbeitet. Im LEH werden Wachauer Marillen nicht verkauft.

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